Bachelorarbeit
»Zucker von Morgen – Markenentwicklung für Zuckeraustauschstoffe« 
(Konzept 1: Heylow / Konzept 2: Evry)

Ziel:
Den Zugang zu Zuckeraustauschstoffen durch Design und Sprache erleichtern
Konzept

Heylow symbolisiert einen Entwurf, der sich an die Zukunft richtet. Die phonetische Ähnlichkeit zum englischen Wort Halo (Heiligenschein) lieferte die Idee, den Heiligenschein zum Hauptelement der Gestaltung zu machen.
Der Heiligenschein ist hell, leuchtend, symbolisiert Hoffnung, die aufgehende Sonne, die Zukunft. 
Die Zukunft ist ein abstraktes Thema, das nicht bebildert werden kann. Auf diese Weise ist ein minimalistisches Design entstanden, das den Heiligenschein als Symbol für die aufgehende Sonne oder das Morgen ins Zentrum der Gestaltung setzt. Die minimalistische Darstellung erzeugt einen futuristischen Charakter und erinnert an abstrakte Kunst. 
Auf den Produkten geht die Sonne auf. Das Strahlen der Sonne lässt das Heylow-Logo als Blendenfleck/Lense Flare erscheinen. Sonne und Logo stehen im Verhältnis des Goldenen Schnitts zueinander und verdeutlichen den Bezug zur Kunst. Es entsteht ein besonders harmonischer Eindruck sowie Heylows unverkennbares Key Visual.
Neuzucker

Eine Bezeichnung für die Zuckeraustauschstoffe, die den Zugang zu den Produkten erleichtert und
dem Kunden eine direkte Orientierung liefert, um welche Art des Produkts es sich handelt. ​​​​​​​
Die Wörter der Zuckeraustauschstoffe Erythrit und Xylit klingen nicht appetitlich; sie klingen auch nicht süß. Des Weiteren klingen die Wörter sehr abstrakt und vermitteln nicht den Eindruck etwas mit Zucker gemeinsam zu haben. Die Ähnlichkeit zu Zucker sollte deshalb im Mittelpunkt stehen. 
Mir schwebte vor ein Wort zu kreieren, dass es schafft, als Synonym für Zuckeraustauschstoffe verwendet zu werden, ganz so wie man anstatt Klebeband Tesafilm sagt. Nach langem Überlegen war das Wort gefunden. Simpel, schlicht, naheliegend, eingängig, leicht verständlich und doch so neu: Neuzucker.
Die Produktbezeichnung Neuzucker wird jeweils mit einer Zahl kombiniert, welche der von Mehl bekannten Typennummerierung ähnelt (Beispiel: Type 405 für weißes Weizenmehl/Haushaltsmehl). 
Auf diese Weise entstehen zum Beispiel Neuzucker 100 für reines Xylit aus Mais und Weizen oder Neuzucker 200
für reines Erythrit aus Traubenzucker. Alle Produkte auf Basis von Erythrit beginnen somit mit einer 2;
die Produkte auf Basis von Xylit mit 1. Jedem Produkt wird so eine eigene Nummer zugeordnet,
damit die Kunden gezielt zum richtigen Produkt greifen können.

Das System ist simpel, flexibel und beliebig auf weitere Produkte und Produktgruppen erweiterbar. 
Die Gestaltung und Wahl der Verpackung schaffen eine optische Verbindung zu Zucker, sodass eindeutig
erkennbar wird, dass es sich um ein Produkt zum Süßen handelt.

Zuckeraustauschstoffe sollen zu einem zeitlosen Produkt werden, wie es Zucker und Mehl heute bereits sind.
Sie sollen Zucker ablösen, als etwas Normales angesehen werden, nicht als etwas Besonderes.
  
Es musste also ein Konzept entwickelt werden, das zeitlos, neutral und doch innovativ ist. 
Ich designe den Zucker von morgen.
Die puren oder originalen Neuzucker-Varianten 100 und 200 (Xylit und Erythrit) sind einfarbig.
Erythrit ist blau, Xylit ist gelb. Somit wird jeder Sorte bzw. jedem Produkt eine eindeutige Farbe zugeordnet, welche auch im gesamten Sortiment kennzeichnet, welcher Zuckeraustauschstoff die Basis des Produkts bildet.

Um neben der Sortenbezeichnung auch visuell die einzelne Produkte  zu unterscheiden, bleibt die Sonne und der farbige unterer Teil, die Basis, immer gleich. Der obere Teil, der Himmel, wechselt je Sorte die Farbe.






Neben den klassischen Zuckeraustauschstoffprodukten bietet Heylow
auch Schokoladen mit Neuzucker 100 (Xylit) an.



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